Karpfen an den Angelplatz locken – Anfüttern

25. Januar 2012

Das Anfüttern vor dem Angeln ist eine altbewährte Vorgehensweise um den Fangerfolg zu verbessern. Dabei werden die Karpfen durch das gezielte Anfüttern an der Stelle, an der später geangelt wird, angelockt. Unter erfahrnen Anglern ist die genaue Strategie des Anfütterns ein gut gehütetets Geheimnis. Wir möchten dies lüften und stellen im Folgenden unser Vorgehen vor, das sich bereits über viele Jahre bewährt hat und stetig optimiert wurde. Es erstreckt sich über 4 Tage.

  1. Tag: Ziel des ersten Tages ist das Anlocken kleiner Fische wie Rotaugen, Barsche und Brassen. Wenn sich größere Mengen dieser Kleinfische an einer Stelle tummeln, dann ist das für Karpfen ein sicheres Zeichen dafür, das dort Nahrung zu finden ist. Wir locken also die Karpfen an indem wir dafür sorgen das viele kleine Fische an der Futterstelle versammelt sind. Dazu bieten wie diesen einen Köder an, dem die Fische nicht wiederstehen können – Mais. Am besten kaufen wir uns in einem Agrarmarkt einen Sack (25 Kilo) Mais, der dort meist für um die 10 Euro erhältlich ist. Davon entnehmen wir 5 Kilogramm und kochen diesen bis er sehr weich ist. Weitere 5 Kilogramm kochen wie nur kurz das die Körner hart bleiben. Diese beiden Maisarten werden dann gemaischt. Die weichen Körner verbreiten ihr Aroma im Wasser und locken kleine Fische an, die sich über die Körner her machen. Die harten Maiskörner können sie aber nicht fressen, sie bleiben größeren Brassen und Karpfen vorbehalten, die sie mühelos knacken können.
  2. Tag: Am zweiten Tag kochen wir weitere 5 Kilogramm Mais das die Körner hart bleiben. Dazu mischen wie 5 Kilogramm Frolic. Natürlich kann man anstatt Frolic auch Boilies verwenden, jedoch sind wir der Meinung das Frolic eine bessere Lockwirkung haben. Zudem spricht der Preis für Frolic.
  3. Tag: Am dritten Tag michen wie 5 Kilogramm Frolic mit 5 Kilogramm Boilies, die wir später auch zum Angeln auf Karpfen verwenden wollen. Hier ist wichtig das es wirklich die selbe Boiliesorte ist, die man auch als Hakenköder verwenden möchte.
  4. Tag: Am Tag 4 bringt man ungefähr 5 Kilogramm Boilies an der Angelstelle aus. Dabei kann man den Radius des Futterteppichs etwas reduzieren. Dadurch kann man die Karpfen enger an der Angelstelle zusammenziehen.

Am Angeltag selbst werden nur noch sehr wenige Boilies eingebracht. Er reicht wenn man nur 3-4 Boilies in die Nähe des Hakenköders wirft und die nach einem Biss wiederholt. Mit dieser Strategie haben wie bisher immer erstaunlich gute Ergebnisse erzielt. Natürlich kann man die Futtermenge und die Futterdauer varrieren und an die Gewässergröße und Eigenschaften anpassen. Tendenziell kann man, je kleiner das Gewässer ist, die Futtermenge und Dauer reduzieren.

Petri Heil und dicke Karpfen wünscht http://www.angeln-alex.de

Allein mit Kormoranen..

14. Januar 2012

Ein gutes Neues noch…

Der erste Ansitz im neuen Jahr verlief kalt, regnerisch, ohne Biss und Sichtkontakt. Ob die dunklen Kameraden auf den Bäumen dran schuld sind?

Weihnachtliche Forelle mit Walnuss-Granatapfel-Füllung

23. Dezember 2011

Man benötigt für 4 Personen:

4 Forellen
5 TL Salz
1 Tasse Olivenöl
2 Zwiebel(n)
1 grüne Paprikaschote
50g Walnüsse
2 EL Petersilie, frisch gehackte
2 EL Granatapfel - Kerne
1 TL Pfeffer, schwarz
2 Knoblauchzehen
100 g Sesampaste oder Sesamöl mit
zermahlenen Sesamkernen
3 EL Zitronensaft

Zubereitung:
Den Fisch abbrausen, trocken tupfen und mit je 1 TL Sa1z einreiben. Eine feuerfeste Form
mit der Hälfte des Öls ausgießen. Den Fisch darin wenden und 15 Minuten marinieren. Den
Backofen auf 200 Grad aufheizen.
Für die Füllung die Zwiebeln schälen und fein hacken. Die Paprikaschote halbieren, vom
Stielansatz, den Rippen und Kernen befreien, waschen, abtrocknen und klein schneiden.
2 EL Öl aus der Form in einer Pfanne erhitzen. Die Zwiebel und die Paprikawürfel darin kräftig
anbraten. Die Walnusskerne grob hacken, zum Gemüse geben und alles weitere 5 Minuten
braten. Je 2 Esslöffel gehackte Petersilie und Granatapfelkerne unterrühren und die Mischung
mit 1 TL Salz und dem Pfeffer würzen.
Den Fisch damit füllen und die Bauchöffnung mit Holzspießchen zustecken. Den Fisch im Backofen in etwa 40 Minuten garen, nicht zu kurz sonst bleiben die Walnüsse hart.Die Knoblauchzehen schä1en, zerdrücken und mit der Sesampaste, dem übrigen Olivenöl, 4 EL Wasser, dem Zitronensaft und etwas Sa1z gut verrühren. Den Fisch mit den übrigen Granatapfelkernen oder Weintrauben und der Petersilie bestreuen. Die Sesamsauce und Reis oder Kartoffeln zum Fisch reichen.Hinweis: Die Granatapfelkerne erst am Schluss zufügen, sonst verbrennen diese.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

Schwitz, schwitz, schwitz…

24. August 2011

Puh - die Hitze bringt einen um - nein, ich wollte es nicht so, seit Wochen freute ich mich über schönes, kühles, durchwachsenes Wetter. Jetzt hab ich den Salat, die Sommerhitze ist doch noch gekommen.

Die Fische scheinen auch ein wenig durch den Wind, besonders die Großen, was wiederum ein Glück ist für mich.

Bilder sagen mehr als Worte :-) :

Kurze Datenangabe: 57 cm, 2,2 Kg

…lecker…

7. Juli 2011

…eben noch in der schönen Donau und in 10min gewürzt und in Mehl und Butter ausgebacken auf meinem Teller - den Bauch gefüllt mit Pfeffer und Petersilie…

JP

Sigi´s Forelle

18. April 2011

Und so angelt Sigi:

Hi Jozo, ich fang im Schnitt nur jedes 5. Mal was (vernünftiges).

Das mit der Kamera ist ne super Idee, bin jetzt immer auf der Suche nach Titelbildern!

…die Jagd beginnt !!

12. April 2011

Endlich ist es wieder soweit - die Angelsaison 2011 ist eröffnet und ich hatte bereits die Möglichkeit bei schönstem Wetter die Donau zu begehen und wunderbare Eindrücke zu sammeln. So draussen in der Natur finde ich die Ruhe, die mir im Geschäft oder bei den anderen Hobbys durchaus fehlen. Ich denke, ich werde in Zukunft die Spiegelreflexkamera zur Angeltasche packen und die schöne Natur festhalten… auch wenn ich wieder mal “nix” gefangen habe.

Gerne lass ich Euch an meinen Eindrücken teilhaben, und wenn ich doch mal den einen oder anderen Fisch fangen sollte, werde ich darüber berichten…

petri heil und schöne Grüße an Stefan und Erich, die immer was fangen, wenn ich nicht am Start bin.

JP

So schön ists an der Donau

31. März 2011