Archiv für die Kategorie „Kochrezepte“

Weihnachtliche Forelle mit Walnuss-Granatapfel-Füllung

Freitag, 23. Dezember 2011

Man benötigt für 4 Personen:

4 Forellen
5 TL Salz
1 Tasse Olivenöl
2 Zwiebel(n)
1 grüne Paprikaschote
50g Walnüsse
2 EL Petersilie, frisch gehackte
2 EL Granatapfel - Kerne
1 TL Pfeffer, schwarz
2 Knoblauchzehen
100 g Sesampaste oder Sesamöl mit
zermahlenen Sesamkernen
3 EL Zitronensaft

Zubereitung:
Den Fisch abbrausen, trocken tupfen und mit je 1 TL Sa1z einreiben. Eine feuerfeste Form
mit der Hälfte des Öls ausgießen. Den Fisch darin wenden und 15 Minuten marinieren. Den
Backofen auf 200 Grad aufheizen.
Für die Füllung die Zwiebeln schälen und fein hacken. Die Paprikaschote halbieren, vom
Stielansatz, den Rippen und Kernen befreien, waschen, abtrocknen und klein schneiden.
2 EL Öl aus der Form in einer Pfanne erhitzen. Die Zwiebel und die Paprikawürfel darin kräftig
anbraten. Die Walnusskerne grob hacken, zum Gemüse geben und alles weitere 5 Minuten
braten. Je 2 Esslöffel gehackte Petersilie und Granatapfelkerne unterrühren und die Mischung
mit 1 TL Salz und dem Pfeffer würzen.
Den Fisch damit füllen und die Bauchöffnung mit Holzspießchen zustecken. Den Fisch im Backofen in etwa 40 Minuten garen, nicht zu kurz sonst bleiben die Walnüsse hart.Die Knoblauchzehen schä1en, zerdrücken und mit der Sesampaste, dem übrigen Olivenöl, 4 EL Wasser, dem Zitronensaft und etwas Sa1z gut verrühren. Den Fisch mit den übrigen Granatapfelkernen oder Weintrauben und der Petersilie bestreuen. Die Sesamsauce und Reis oder Kartoffeln zum Fisch reichen.Hinweis: Die Granatapfelkerne erst am Schluss zufügen, sonst verbrennen diese.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

…lecker…

Donnerstag, 7. Juli 2011

…eben noch in der schönen Donau und in 10min gewürzt und in Mehl und Butter ausgebacken auf meinem Teller - den Bauch gefüllt mit Pfeffer und Petersilie…

JP

Sushi von Aal und Forelle

Freitag, 1. Oktober 2010

Eine geräucherte Forelle ist etwas feines, und ein geräucherter Aal noch mehr. Und wenn der Räucherofen schon angeworfen wird, dann soll er auch voll sein. Deshalb räuchere ich meist viel zu viele Fische auf einmal. Und was tut man dann, wenn nach dem ersten Appetit noch jede Menge geräucherter Fisch übrig ist, alle Bekannten und Verwandten aber entweder geflüchtet oder schon gesättigt sind? Eine leckere, leichte und ausserdem noch einfach zuzubereitende Variante mit gänzlich anderer Geschmacksrichtung als z.B. das gemeine “Fischküchle” ist Sushi, dessen Zubereitung mit Aal und Forelle hier beschrieben wird.

Exkurs Sushi:

Sushi ist ein japanisches Gericht, das hauptsächlich aus erkaltetem, gesäuertem Reis, mit entweder rohem oder auch geräuchertem Fisch und oftmals Nori (getrockneter und gerösteter Seetang) besteht und in mundgroßen Stücken optisch ansprechend serviert wird. Zu den bekanntesten westlichen Kreationen zählt die „California Roll“ oder „Ura-Maki“ (dt. „von innen gerollt“), die mit Lachs oder Surimi, Avocado oder Gurke gefüllt sind.

Folgende Zutaten sind für Sushi von Aal und Forelle notwendig:

  • Geröstete Nori- (Seetang) Blätter (in jedem Supermarkt in der Asia-Ecke)
  • Sushi-Reis (es tuts aber auch Risotto-Reis, hauptsache rund und klebrig, aber bitte kein Milchreis..)
  • Reisessig, um dem Reis Geschmack zu geben
  • Wasabi-Paste und/oder scharfer Meerettich (Wasabi = sehr scharfer Meeretich in grün, auch Japanischer Meerrettich genannt, Wassermeerrettich) für die freie Nase
  • Eingelegter Ingwer (fein geraspelt) zur Ablenkung vom Wasabi
  • Soja-Sauce zum Eintunken
  • Ein scharfes Messer und eine Sushi- bzw. Bambus-Rollmatte (sinnvoll, geht aber auch ohne)

Zubereitung des Sushi-Reis (1 Portion = 250g Sushi-Reis):

  1. Reis in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben und waschen bis das Wasser klar ist. Den Reis ein wenig einweichen lassen und schließlich mit 270 ml Wasser zugedeckt bei starker Hitze kurz aufkochen lassen, dann bei schwacher Hitze 10min zugedeckt garen lassen. Den Topf vom Herd nehmen, Deckel abnehmen und stattdessen ein sauberes Geschirrtuch darüber legen. 15min abkühlen lassen.
  2. 3EL Reisessig, 2 EL Zucker und 1 TL Salz unter Rühren erwärmen bis sich Salz und Zucker vollständig gelöst hat. Statt Reisessig oder ergänzend kann auch Zitronen- oder Limettensaft zum Einsatz kommen, je nachdem wie man den Reis aromatisieren möchte. Die Essiglösung muss vorsichtig unter den Reis gemischt werden.

Sushi von der Forelle (Futo-Maki mit Forelle und Birne)

Zusätzlich wird benötigt: Geräuchertes Forellenfilet ohne Haut, 1 große Birne, Zitronensaft, Radicchio-Blätter

Zubereitung:

  1. Das Forellenfilet in ca. 1 cm breite Streifen schneiden. Birne waschen und ebenfalls in Streifen schneiden. Ausserdem mit Zitronensaft beträufeln. Radicchio waschen, trockentupfen und in Streifen schneiden.
  2. Ein Nori-Blatt mit der rauhen Seite nach oben auf die Matte legen. Die Hälfte des Blattes mit Reis bestreichen, in die Mitte des Reises längs eine Vertiefung drücken. Etwas Wasabi-Paste oder Meerrettich daraufstreichen, Streifen von Forelle, Birne und Radicchio in die Vertiefung legen. Mithilfe der Matte aufrollen. Beim Aufrollen hilft es die Finger mit Reisessigwasser befeuchtet zu haben.
  3. Jede Rolle in etwa 8 gleich große Stücke schneiden, Randstücke sofort in den Mund stecken, die restlichen schön auf einem Teller anrichten.

Sushi vom Aal (Nigiri-Sushi mit Räucheraal)

Zusätzlich wird benötigt: Geräucherter Aal ohne Haut, Lauch

Zubereitung:

  1. 1 cm breite Streifen vom Lauch anfertigen. Salzwasser aufkochen und darin die Blattstreifen 30 Sekunden lang sprudelnd kochen. Mit der Siebkelle herausnehmen und in Eiswasser legen. Herausnehmen, trocken tupfen.
  2. Das Aalfilet in mundgerechte Filetstücke schneiden, evtl. vorsichtig leicht flach drücken. Die Hände mit Essigwasser befeuchten und aus dem Reis längliche Klößchen formen. Dünn mit Wasabi oder Meerrettich bestreichen. Je 1 Stück Aal darauf legen, festdrücken und zu einem Nigiri (= längliches Klößchen) mit darauf liegendem Aal formen. Je 1 Lauchstreifen so um die Nigiri wickeln, dass die Enden unten übereinandergeschlagen gut halten. Alternativ kann auch mit Streifen von Nori-Blättern umwickelt werden.

Natürlich kann Aal auch wie Forelle zu Futo-Maki Sushi verarbeitet werden. Weitere passende Zutaten sind Streifen von (Essig-)Gurke oder Avocado, den Kombinationsmöglichkeiten sind aber prinzipiell keine Grenzen gesetzt.

Wie isst man das Zeug?

Der Möchtegern-Japaner streicht so viel Wasabi auf ein Sushi wie es seine Nase verträgt. Er legt sich noch ein oder zwei Blättchen eingelegten Ingwer darauf (oder isst den Ingwer nebenher) und tunkt das Sushi vor dem Verzehr in ein Schälchen mit Soja-Sauce. Kann man machen. Muß man aber nicht.

Guten Appetit!

PS: Zumindest die Zubereitung macht auch Kindern Spaß!

Rezept - Aal gebraten

Freitag, 10. Oktober 2008
Aal gebraten

Aal gebraten

 Zutaten für: 4 Portionen / Stück 875 g Aal - - Salz 1  Zitrone 1  Lorbeerblatt 50 g Butter

Aal ausnehmen, säubern. In 10 cm lange Stücke schneiden. Salzen. Nebeneinander in eine feuerfeste Form legen. Zwischen die Aalstücke Zitronenscheiben ohne Kerne und je ein Stückchen Lorbeerblatt legen. Butter über den Fisch verteilen. Im heissen Backofen etwa 30 Minuten schön braun braten. Ein schnelles kräftiges Mittagessen. Oder ein einfaches Gästeessen für alle Fischliebhaber. Beilagen: Toastbrot ohne Butter, weil der Aal fett genug ist. Oder Petersilienkartoffeln und Gurkensalat. Vorbereitung 20 Minuten Zubereitung 35 Minuten

Kleiner Fang, großes Rezept

Dienstag, 19. August 2008

Wenn es Fisch am Haken lange genug gibt, dann werden wohl nur noch über Fänge ab einem halben Meter berichtet! Gratulier Euch, gute Sache. Ich habe also am Freitag ein Rotauge gefangen. 27 cm lang. Für viele ein Köderfisch oder wieder zum Reinschmeissen. Weil ich aber sonst nichts hatte, hab ich mich gefreut, mit heim genommen und mir überlegt, was ich drauss machen kann. Im Internet fand ich ein Rezept für ne ungarische Fischsuppe. Und noch ein paar Tipps zum Filetieren. Also hab ich das Rotäuglein filetiert, mit der Pinzette die Gräten raus und alles nach Rezept zubereitet. Oifach subber. Hir also das Rezept:

¼ kg Fisch(e) (Hecht, Rotaugen, Rotfeder, Brassen)
125 g Kartoffeln
½ Zwiebel(n)
½ Zehe/n Knoblauch (je nach Geschmack, kann auch mehr sein)
½ EL Paprikapulver, edelsüß
¼ Prise Salz
etwas Pfeffer
  Basilikum
  Petersilie, glatt
  Nudeln, gekocht
 

Zubereitung

Kartoffeln schälen, in ½-cm-dicke Scheiben schneiden, Topfboden damit auslegen. Fische sorgfältig säubern, Köpfe nicht wegwerfen, sondern mitkochen. Fische in 2-3-cm-dicke Schnitzel schneiden und auf die Kartoffeln geben. Zwiebeln schälen, würfeln, Knoblauchzehen schälen, klein schneiden und alles in den Topf geben. Gewürze zugeben.
Mit Wasser aufgießen, zum Kochen bringen und etwa 15-20 Minuten bei starker Hitze kochen lassen, dann Herd herunterschalten und langsam weiterkochen. Das Gericht ist fertig, wenn die Kartoffeln gar sind. Einfach mal zwischendurch mit einer Gabel kontrollieren. Zum Schluss abschmecken und evtl. noch etwas nachwürzen.

Wer es gerne scharf mag, kann auch noch 1/2-1 TL Rosenpaprika zugeben.
Dazu reicht man Nudeln, die extra gekocht, portionsweise in tiefen Tellern oder Suppentassen angerichtet und dann mit der fertigen Fischsuppe übergossen werden.

So übernommen von Chefkoch.de, ich persönlich würd die Zutaten vorher kurz anbraten, dann schmeckts noch besser.

Rainer

Forelle herzhaft gebraten

Montag, 21. Juli 2008
1 Bund Petersilie und
1 Knoblauchzehe (beides fein gehackt!) mischen.

4 Forellen innen und außen salzen, pfeffern, mit Zitrone beträufeln.
Petersilie-Knoblauch-Mix in die Fische füllen, dann mit Mehl bestäuben.
4 EL Butter in einer Pfanne zerlassen und die Forellen darin bei mittlerer Hitze von jeder Seite 5 bis 8 Minuten braten.

Mit gerösteten Mandelblättchen anrichten.

Guten Appetit!

Gebratene Forelle auf Rucola mit Mandelsauce

Montag, 21. Juli 2008
Zutaten für 4 Portionen

Mandel-Knoblauch-Sauce:

3 Scheiben Weißbrot (ca. 80g)
150g geschälte, gemahlene Mandeln
Saft von 1 1/2 Zitronen
6 EL kaltgepreßtes Olivenöl
3 Knoblauchzehen
Salz

Fische:
4 küchenfertige Forellen (á 250g)
Salz
Pfeffer aus der Mühle
4 kleine Zweige frischer oder getrockneter Thymian
2 EL Mehl
8 EL kaltgepreßtes Olivenöl
1 kleines Buns Rucola
1/2 Zitrone zum Beträufeln

Für die Sauce das Weißbrot entrinden und in wenig Wasser einweichen. Das Brot gut ausdrücken und mit Mandeln, Zitronensaft und Olivenöl in eine Schüssel geben. Alles gründlich zu einem Püree verrühren.
Den Knoblauch schälen und durch die Knoblauchpresse dazugeben. So viel Wasser unterrühren, daß eine dicke, pastenartige Sauce entsteht. Mit Salz abschmecken.
Die Forellen innen und außen abspülen, trockentupfen und mit Salz und Pfeffer bestreuen. In jede Forelle 1 Zweig Thymian stecken und die Fische in Mehl wenden. 4 Eßlöffel Öl in einer Pfanne erhitzen und 2 Forellen von jeder Seite 4-5 Minuten darin braten und warm stellen. Die beiden anderen Forellen im restlichen Öl genauso braten.
Rucola abbrausen, gut trockenschütteln, die harten Stiele abschneiden, die Blätter auf die Teller verteilen und mit etwas Zitronensaft beträufeln. Die Fische dazulegen und mit der Sauce servieren. Die Forellen auf Rucola mit Fladenbrot oder in Olivenöl angebratenen kleinen Kartoffeln servieren.

Wirklich lecker - Guten Appetit
JP