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…die Jagd beginnt !!

Dienstag, 12. April 2011

Endlich ist es wieder soweit - die Angelsaison 2011 ist eröffnet und ich hatte bereits die Möglichkeit bei schönstem Wetter die Donau zu begehen und wunderbare Eindrücke zu sammeln. So draussen in der Natur finde ich die Ruhe, die mir im Geschäft oder bei den anderen Hobbys durchaus fehlen. Ich denke, ich werde in Zukunft die Spiegelreflexkamera zur Angeltasche packen und die schöne Natur festhalten… auch wenn ich wieder mal “nix” gefangen habe.

Gerne lass ich Euch an meinen Eindrücken teilhaben, und wenn ich doch mal den einen oder anderen Fisch fangen sollte, werde ich darüber berichten…

petri heil und schöne Grüße an Stefan und Erich, die immer was fangen, wenn ich nicht am Start bin.

JP

Das Angeljahr fast wieder vorbei- oder wie ich es liebevoll nenne: Projekt Donau Zwanzig Zehn

Dienstag, 14. September 2010
...einst ging ich am Ufer der Donau entlang....

...einst ging ich am Ufer der Donau entlang....

Da meine Familie am Sonntag bei einer Freundin zu Kaffee und Kuchen geladen war, und mir die Abstinenz auf ein Stück Kuchen gar nicht schadet, habe ich meine voller Ehrfurcht gerichteten Angelsachen gepackt und bin los, an der stark wasserführenden Donau in Sigmaringendorf mein Glück zu versuchen.

An der teilweise gut durchfeuchteten Uferregion entlanggekämpft, habe ich nach kurzer Zeit einen wunderschönen Platz an der Donau gefunden, um hier den Forellen die schönsten Würmer zu zeigen. Schon nach kurzer Zeit hatte ich zwei schöne Forellen mit 33 und 35 cm sicher gelandet. Danach habe ich die Köderart gewechselt und bin auf den gut ausgesuchten leicht bronzefarbenen Blinker ausgewichen. Beim zweiten Wurf schwamm eine Forelle hinterher und schnappte sich das verlockende Etwas ca. 2m vor dem Ufer. So ging ich nach 2 Stunden in der schönen Natur mit 3 schönen Fischen nach Hause und zum Abendessen gab es frisches Forellenfilet mit leckeren Kartoffeln und einer Weißweinsoße. …lecker….

JP

Auf der Suche nach dem Donaugold

Freitag, 18. September 2009

Angeln in der Donau habe ich noch gut aus meiner Jugendzeit in Erinnerung. In meiner alten Heimat Bayern hatte ich es nicht weit bis nach Donauwörth, wo ich reichlich schöne Angelerlebnisse hatte. Deswegen war meine Vorfreude auf “unseren” Abschnitt sehr gross.

Am 4. August hab ich mein Zelt am Schwarzenbachtalsee aufgeschlagen. Von dort sind´s mit dem Radl grad mal 15 Minuten bis zur Donau. In Erwartung auf einen knalleheissen Sommertag, die Nacht war Sternenklar und die Temperatur über 20 Grad, stellte ich meinen Wecker auf Fünf Uhr.

Losgezogen bin ich dann mit der aufgehenden Sonne. Im Rucksack hatte ich meine Grundruten, reichlich Trinkwasser, Rollblei und Naturköder.

Zuerst beangelte ich die “Hotspots” an der Rausche – erfolglos. Später am Vormittag am Bacheinlauf war auch nicht viel los. Dann hab ich die ganze Strecke an der rechten Flussseite abgeradelt und hinter einem Brennesselmeer eine traumhaft schöne und vor allem schattige Angelstelle gefunden.

Goldbarren, Barbe geräuchert

Goldbarren, Barbe geräuchert

Dort fand ich dann mein Anglerglück. Kaum ausgeworfen kam der erste Biss: direkt an der Kante zur Hauptströmung, knallhart und ruppig – das ist die Donau, wie ich sie liebe. Auf der gegenüberliegenden Seite haben Kinder gebadet. Das hat die Fische nicht im geringsten gestört – die Beissorgie ging weiter.

Der erste Tag brachte mir einige Döbel, der grösste mit 53 cm, eine Regenbogenforelle und last but not least eine stattliche Barbe mit 60 cm und 2kg. Auch am zweiten Tag konnte ich einige kleinere Barben und ein paar Döbel überlisten. Was für ein Festmahl auf dem Campingplatz. Es gab Döbelfiletstücke in Bierteig im Wok frittiert und Barbe geräuchert.

Als ich den Deckel vom Ofen nahm, ham´s alle gesehen: das ist pures Donaugold.

Angeln aus Leidenschaft – für mich mehr als nur ein Hobby.

Petri wünscht euch Andreas

…der Wurm wird gerade nicht als Köder gewünscht..

Mittwoch, 13. Mai 2009

Die Angelsaison hat wieder begonnen und viele Angler schreiten Richtung Gewässer mit dem guten alten Wurm als ´Köder im Gepäck - ob allein oder mit Mais - gestückelt, aufgezogen oder nur durchstochen - ist der Wurm als guter effektiver Köder bekannt.  Doch was ist los ??? bis jetzt noch kein einziger Zocker auf einen mit Wurm angebotenen Haken. Wasserstand, Temperatur und Trübung, sowie Tageszeit und Angelplatz berücksichtigt - nichts zu machen.

Aber wehe man nimmt den Blinker zur Hand - die Forellen der Donau haben wohl den kleinen Blinker als Köder 2009 ausgewählt. (Bei der sichtbaren Vielfalt der sich im Wasser tummelnden Kleinlebewesen, wie Bachflohkrebse Fliegenlarven und ähnlichem eigentlich kein Wunder) Der gemeine Fisch der Donau hat kein Hunger sondern beisst nur aus Neugierde. “Was schwimmt den da vorbei???” Irgendwie sind hier “Schwäbische Ambitionen” zu erkennen - ” Hosch scho am Nachbar sei neis Auto gse, da musch glei na zum Guckä” - Genau so verhält sich der Fisch, er sieht etwas neues und beisst hinnein, und das auch nur weil er keine Hände hat, um das vorbeischwimmende Etwas zu halten und näher zu erforschen.

Anbei ein kleines Bild meiner “Blinker”, die mir bei jedem Besuch an der Donau zu einem ordentlichen Fangergebnis verhelfen.

Petri Heil

JP

Freue mich auf meinen nächsten Fang !

Sonntag, 3. August 2008
(so könnte er wegen mir öfters aussehen)
Da ich ab morgen Urlaub habe, werde ich endlich wieder die Möglichkeit haben oft ans Wasser zu gehen und hoffentlich auch einen guten Fang zu bekommen. Am Mittwoch werde ich mit einem Arbeitskollegen am Ilmensee Angeln. Und zwar vom Boot aus - den großen Waller im Visier. Freue mich schon sehr darauf.

Meinen Respekt für Stefan und seinen Aal - gestern erzählte mir ein Nachbar, (der auch an der Donau angelt) das er und sein Sohn in der letzten Nacht 7 große Aale aus der Donau gezogen haben - ich werde wohl meine Angelzeiten ein wenig ändern müssen. Und zur großen Köderfrage werde ich in kürze berichten - ich schreibe gerade ein Abhandlung über den Wurm - “Geschmack, oder wie lange soll ich eigentlich sein”

Petri Heil

JP

Schneider-Wochenende.

Montag, 28. Juli 2008

Baah! Wer behauptet, daß früh aufstehen den Fangerfolg beschert? Samstag um halb 5 raus, Sonntag um halb 6. Der Samstag gehörte dem Neckar in Tübingen. Gemuckt und gestiegen sind die Fische am Tübinger Wehr, nur auf meine reichhaltige Köderauswahl wollten sie nicht beissen. Vielleicht sollte ich es doch mal mit der Fliege probieren? Naja, die Schuld auf den schlunzigen Neckar geschoben probierte ich mein Glück am Sonntag dann an der schönen Donau bei Sigmaringen. Extra noch den Schwager zum Aufstehen überredet (Sorry Jozo!) und voller Vorfreude beim Kameradschaftsfischen aufgetroffen. Anscheinend haben irgendwo Fische gebissen… nur nicht bei uns. (Ok, der Angler gegenüber warf etwa einen 10L-Eimer Futter ins Wasser und dann kam doch noch ne Forelle angeschwommen) Jedenfalls, ich glaube alles Jammern nutzt nichts, denn die Fische haben wohl doch ihren eigenen Kopf. Der Beweis: Das abschließende Frustfischen im Forellenpuff in Altensteig zeigte - selbst hier! hatten die Fische scheinbar keinen Hunger! Nur gewaltsames Schleppfischen mit Schwimmteig lockte das ein oder andere behäbige (selbstmöderische oder depressive) Tier zum Zuschnappen. Und ein paar Schnappschüsse gibts als Trostpflaster.